zelo:system

Das Winkel zelo:system ist ein dezentrales System und arbeitet nach dem Multi-Master Prinzip. Auf diese Weise kann auf zentrale Einheiten verzichtet werden. Die Busmodule übernehmen die Organisation und Weiterleitung von Rufereignissen. Dadurch ist gewährleistet, dass bei Störungen in Teilen der Anlage lediglich diese Bereiche betroffen sind und die restlichen Bereiche autark weiter arbeiten.

Ab einem Anlagenumfang von mehr als 15 Busmodulen ist der Einsatz von Buskopplern zur Signalauffrischung erforderlich.

Das Winkel zelo:system entspricht in allen Punkten der gültigen DIN VDE 0834 und kann mit anderen Sicherheitssystemen (z.B. Brandmeldeanlage, DECT-Anlage, Personensuchanlage, Desorientierten-Schutzsystem) organisatorische Einheiten bilden. Es gewährleistet somit höchstmögliche Sicherheit. Die Kombination verschiedener Technologien zu einem umfassenden Kommunikationssystem gibt Bewohnern und Pflegekräften die Sicherheit, dass jeder Ruf schnell und zuverlässig das richtige Ziel erreicht.

Die Rufsignalisierung an das Personal im Bewohnerzimmer erfolgt wahlweise über ein Zimmerdisplay, das Winkel doku:display oder einen Kombitaster (Ruf-/Abstelltaster) im Eingangsbereich.
An den Bewohnerbetten werden Ruftaster mit Nebensteckkontakten (NSK) installiert. Über diese können Peripheriegeräte wie z.B. Handauslöser oder Funkfingersets betrieben werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit einen Diagnostikanschluss zu installieren, um Status- bzw. Störmeldungen von Fremdprodukten (z.B. Beatmungsanlage oder Ernährungssonde) zu signalisieren.
Unser System ermöglicht es den empfohlenen Abstelltaster in Nasszellen optional durch Einsatz eines Kombizugtasters umzusetzen. Dadurch ist die Montage nur eines Tasters erforderlich. Je nach baulichen Gegebenheiten ist selbstverständlich auch die Realisierung über separate Zug- und Abstelltaster möglich.
Die Steuerung der abgesetzten Rufe erfolgt über den Zimmerbus an das sich im Flur befindliche Busmodul, das gleichzeitig auch die optische Signalisierung der Rufe übernimmt. Es ist wahlweise als Zimmersignalleuchte oder selbst beschriftbares Türschild einsetzbar.  

Auf den Fluren können optional ein- oder zweiseitig einsehbare Großflächenanzeigen installiert werden. Sofern kein anstehender Ruf angezeigt wird, wird über die Großflächenanzeige die aktuelle Uhrzeit ausgegeben.

In den Dienstzimmern werden Displayanzeigen installiert, die alle anstehenden Rufereignisse sowie alle Anwesenheiten im Klartext anzeigen.

Die konstante Stromversorgung des Rufleitsystems erfolgt über Netzteile mit einer Ausgangsspannung von 24 V. In den Netzteilen sind Ladeeinheiten zur Herstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) und Akkus enthalten. Diese sind so dimensioniert, dass ein Stromerhalt von mindestens 1 Stunde gewährleistet wer-den kann (nach DIN 19240). 

Technische Störmeldungen aus externen Anlagen können über Technikmodule oder spezielle Schnittstellen aufgeschaltet werden. Die Anzeige der Meldungen ist im Klartext möglich.

Mit Hilfe eines PCs mit CAN-Schnittstelle und einer Internetverbindung ist es möglich, Service- und Programmierarbeiten ohne Anwesenheit eines Anwendungstechnikers im Objekt durch zu führen. Hierdurch kann sowohl die Organisation der Rufanlage wie z.B. Gruppenzusammenstellungen, Schichtoptionen, Bezeichnungen u.v.m. als auch Systemkomponentenzusammenstellungen von einzelnen Zimmern geändert werden.

Durch die Verbindung des PCs mit dem Ruf-Leitsystem und einer bestehenden Internetverbindung ist eine kontinuierlich genaue Uhrzeit gewährleistet, auch bei Umstellungen der Uhrzeit auf Sommer- bzw. Winterzeit.

Mit Hilfe des optional einsetzbaren Rufdokumentationsprogramms können sämtliche Rufereignisse aus dem Haus gespeichert, dokumentiert, ausgewertet und selektiert werden.